Geplante
Ausstellungen

Hier erhalten Sie einen Überblick über die nächsten geplanten Ausstellungen des Kunstverein Elmshorn.

Ingrid Freihold & Ida Oelke
Tusche trifft Holz
27.11.2022 bis 18.12.2022

Schon im Titel klingt der intensive künstlerische Austausch der beiden aus Ostfriesland stammenden Künstlerinnen mit. Ingrid Freihold und Ida Oelke sind bereits ein eingespieltes Team in Doppelausstellungen. Ingrid Freihold hat ihren Schwerpunkt in zeitgenössischer Tuschemalerei sowie Schnittkunst auf Papier. Sie setzt dynamisch-expressive Pinselstriche zu meist abstrakten Zeichen zusammen. Ihre Bildzeichen beschreiben Emotionen, Erlebnisse oder menschliche Charakterzüge. Ida Oelkes Arbeit ist überwiegend figürlich bis abstrahierend. Ihre Holzschnitte leben aus dem Wechsel zwischen feiner Linienführung und den sorgsam ausgewählten  Farbflächen. Seit ein paar Jahren steht die Arbeit mit Druckcollagen im Vordergrund ihres Schaffens, bei denen sie die Untergründe zeichnerisch oder mit Collage-Elementen bearbeitet. Stets ist der Mensch im Mittelpunkt ihrer Arbeiten. Die Werke beider Künstlerinnen verbinden sich in einer räumlichen Gegenüberstellung zu einer perfekten Symbiose, denn beide setzen sich auf ihre individuelle Weise mit philosophischen Fragen über Mensch und Menschlichem auseinander.

Michael Schuster
Lichtbilder
23.10.2022 bis 13.11.2022

23. Oktober bis 13. November 2022

Michael Schuster (*1963) lebt und arbeitet als Künstler in Berlin. In seinen Arbeiten setzt er sich mit der Konservierung und Speicherung von Erinnerungen auseinander. Dabei dienen ihm Fotografien aus dem privaten Umfeld als Vorlage. Schnappschüsse und Momentaufnahmen entnommen aus Familienalben, ganz alltägliche, gleichwohl zeitlose Motive, wie Kinder am Strand, Straßenszenen oder Porträts verwandelt er vom Privaten ins Allgemeine. Getrocknete und gepresste Blätter bilden dabei das fragile, Vergänglichkeit atmende Material, mit dem er seit einigen Jahren vorzugsweise arbeitet. Ein längst vergangener Zeitpunkt, ein Moment aus der Vergangenheit wird interpretiert und neu erlebbar gemacht. Michael Schusters Arbeiten sind Bestandteil in nationalen und internationalen Kunstsammlungen. Michael Schuster wird durch die mianki.Gallery, Berlin vertreten.

Carolin Beyer & Annette Selle
Vis aVis
21.08.2022 bis 11.09.2022

In dieser Doppelausstellung gehen zwei Künstlerinnen in die Tiefe. Die Hamburger Künstlerin Carolin Beyer lotet in ihren Porträts und Situationsbildern mit ihrem Pinsel gleich einem Echolot

Farbschicht für Farbschicht das Wesentliche, ihr Wahrgenommenes aus. Ihre Bilder zeigen die Wirklichkeit zwischen den Dingen, das Besondere, Einzigartige – halten damit die Zeit fest und laden den Betrachter ein, genau dasselbe zu tun, um den Blick zu schärfen, um mehr zu sehen. Bei der Erstellung ihrer auffälligen Kompositionen verwendet sie Acryl, Mischtechnik und japanische Tinte.

In der Malerei der Berliner Künstlerin Annette Selle dreht sich alles um seelische Tiefe. Ihre Kompositionen zwischen Figürlichem und Abstraktem öffnen eine innere Tür. Durch den Verzicht erzählerischer oder auch anekdotischer Darstellungen wird ihre Malerei zur Konfrontation mit sich selbst. Ihre Kunst selbst wird zum Lebens- und Bewegungsraum.

Theresa Möller
Malerei
08.05.2022 bis 29.05.2022

In Farbe regelrecht eintauchen kann der Betrachter im wahrsten Sinne des Wortes in der Ausstellung von Theresa Möller. Die gebürtige Hamburgerin erschafft großformatige Landschaften  mit leuchtenden Flächen, voller Rinnspuren – dynamisch und ausdrucksstark. Die Künstlerin findet Inspiration für ihre Malerei in der Formenvielfalt und dem Farbenreichtum der Natur. Darüber hinaus setzt sie sich mit deren Verletzlichkeit und der Brüchigkeit sich verändernder kulturell geformter Naturlandschaften auseinander. Ihre Landschaften balancieren zwischen Wachstum und Verfall, Figuration und Abstraktion. Allen Theresa-Möller-Werken wohnt eine starke emotionale und ästhetische Ausdruckskraft der Strukturen, Formen und Farben inne.

 

Georg Kuettinger
Fotografie
13.03.2022 bis 03.04.2022

Nach längerer Pause gibt es wieder einmal Fotokunst im Torhaus zu sehen. Der KVE hat dazu den 1972 geborenen Münchener Fotografen Georg Küttinger eingeladen. Dessen Landschaftsaufnahmen kommen dem Betrachter als abstrakte Gemälde vor Augen. Es geht ihm darum zu zeigen, wie der Mensch seine Umwelt wahrnimmt. Dabei lotet er die Grenzen seines Mediums immer weiter aus – mit Akribie und Tiefgang. Küttinger lichtet nicht nur ab, er komponiert seine Bilder regelrecht. Jede Arbeit besteht aus tausenden einzelnen Aufnahmen, die er zu neuen Ergebnissen zusammenfügt. Die Motivsuche führt den studierten Architekten weit in die Welt hinaus. Wir finden ihn ebenso an den Niagarafälle wie auf bretonischen Austernfeldern oder in den Wüsten der USA. Dort überall findet er den Rohstoff, aus denen er seine faszinierenden Panoramen kreiert.