Archiv 2012

18.11. - 09.12.12 Junge urbane Kunst

 

18. November - 9. Dezember 2012

JUNGE URBANE KUNST

(Forum Junge Kunst)

In diesem Jahr wird Anders Petersen, beim Kunstverein für „Junge Kunst“ zuständig, keine Einzel- sondern eine Gruppenausstellung präsentieren. Akteure sind Studierende der Kunsthochschulen aus Kiel und Hamburg, die durch eine Ausschreibung ermittelt werden. Erwartet werden Bilder (aber auch Projektideen), die auf unterschiedlichste Weise Bezug auf die Stadt Elmshorn nehmen. „Dies kann“, so Anders Petersen, „sowohl die bildnerische Ausformulierung der urbanen Oberfläche des modernen Stadtraumes sein, als auch die des privaten Rückzugraumes. Das Konfliktpotential ist genau so Thema, wie die Solidarität der städtischen Gemeinschaft, von der Wirtschaft dominierte Strukturen, Freiräume, kollektive und alternative Stadtmodelle.“

28.10. - 15.11.12 Ursula Pütz - Fotografien

 

28. Oktober - 15. November 2012

URSULA PÜTZ

Fotografien

Von Zeit zu Zeit stellt der Kunstverein Elmshorn auch Fotografien aus. In diesem Jahr wird die Fotoschau von Ursula Pütz in Szene gesetzt. 1955 in Gladbeck/Westfalen geboren, studierte sie Kunstgeschichte, Volkskunde und Romanistik in Münster und ist heute als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Diözesanmuseum Paderborn tätig. In diesem Umfeld findet sie auch ihre ungewöhnlichen Motive: Sie setzt die Köpfe ausgemusterter Figurinen ins Bild. Die meist aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammenden Prozessionsfiguren sind heute nahezu völlig aus den Kirchen verschwunden und führen in den Archiven nur noch eine Randexistenz. Ursula Pütz bringt uns mit ihren Fotografien die stummen Bewohner einer geheimnisvollen Galerie nahe, mit all ihren Farbspuren, Abplatzungen, Rissen, Löchern und Resten von Befestigungen – das ursprüngliche Erscheinungsbild lässt sich oft nur noch erahnen. Ursula Pütz sagt: „Sie schauen den Betrachter an – in aller Stille ihres Seins; direkt und indirekt, fortwährend, in sich versunken, unbestimmt und doch immer gegenwärtig.

02.09. - 23.09.12 Susanne Maurer

 

2. September - 23. September 2012

SUSANNE MAURER

Malerei

„Der Blick hangelt sich irgendwie am Horizont entlang und zeigt das Darüber und das Darunter“, sagt Susanne Maurer. Schon der Begriff Horizont macht deutlich: hier könnte es sich um Landschaftsmalerei handeln. Oder doch nicht? Die Malereien der 1972 in Wolfenbüttel geborenen und heute in Berlin lebenden Künstlerin lassen sich mehrfach deuten, nähern sich mal moderner Farbfeld-Abstraktion an, dann wieder einer neo-romantischen Landschaftssicht. Der Betrachter hat die Wahl. Eine kleine Hilfestellung gibt die Künstlerin noch, wenn sie vor ihren Arbeiten von „Stimmungsorten“ spricht. Und Stimmungen sind es, die sie mit ihren Öl/Acryl-Bildern ganz wunderbar vermittelt. Studiert hat Susanne Maurer an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig bei den Professoren Hartwig Neumann und Arved D. Gorella. Sie war Meisterschülerin, erhielt mehrere Stipendien und wurde 2010 mit dem Kunstpreis des europäischen Frauenforums ausgezeichnet. Auch sie kann auf zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen zurück blicken.

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Ausschreibung: Junge urbane Kunst - 15.06.2012

 

In diesem Jahr wird Anders Petersen, beim Kunstverein für „Junge Kunst“ zuständig, keine Einzel- sondern eine Gruppenausstellung präsentieren.

Akteure sind Studierende der Kunsthochschulen aus Kiel und Hamburg, die durch eine Ausschreibung ermittelt werden.

Erwartet werden Bilder (aber auch Projektideen), die auf unterschiedlichste Weise Bezug auf die Stadt Elmshorn nehmen. „Dies kann“, so Anders Petersen, „sowohl die bildnerische Ausformulierung der urbanen Oberfläche des modernen Stadtraumes sein, als auch die des privaten Rückzugraumes. Das Konfliktpotential ist genau so Thema, wie die Solidarität der städtischen Gemeinschaft, von der Wirtschaft dominierte Strukturen, Freiräume, kollektive und alternative Stadtmodelle.“

Hier: Ausschreibungstext als PDF-Datei

05.08. - 25.08.12 Heike Jeschonnek

 

5. August – 25. August 2012

HEIKE JESCHONNEK

Zeichnungen in Wachs

Immer wieder entdecken Künstlerinnen und Künstler ungewöhnliche Materialien zur Verfertigung ihrer Arbeiten. So auch Heike Jeschonnek. Die Berlinerin bringt Paraffin zum Einsatz, indem sie zunächst die wachsartige Substanz auf Papier aufträgt und sich damit einen Malgrund schafft. Sodann kratzt sie Zeichnungen von Figuren, Architekturen oder Landschaften hinein. Die dabei entstehenden Furchen werden mit Farben gefüllt und erhalten einen weiteren Paraffin-Überzug. Als Ergebnis sehen wir bis zu 200x150 Zentimeter große Bilder, Motive, die geheimnisvoll aufscheinen, fast verborgene, unscharf erscheinende Sujets. „Die sinnliche Wirkung des Paraffins lässt die Zeichnungen fragil und vage wirken. So werden sie zum Ausdruck der dauernden Suche nach verblassenden Erinnerungen“, heißt es in einem Katalogtext der Kunsthistorikerin Mayari Granados. Heike Jeschonnek, Jahrgang 1964, wurde in Gummersbach geboren. Sie ist Diplompädagogin und war Meisterschülerin an der Hochschule der Künste Berlin (1993-2001). Zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen.

08.05. - 24.05.12 Schule macht Kunst - Kunst macht Schule

 

8. Mai – 24. Mai 2012

SCHULE MACHT KUNST –

KUNST MACHT SCHULE

Unter dem Motto „Schule macht Kunst – Kunst macht Schule“ zeigen Oberstufenschüler und -schülerinnen der Bismarckschule und der Erich-Kästner-Schule Elmshorn ihre künstlerischen Arbeiten. Damit geht der Kunstverein einen neuen Weg und eröffnet jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Schöpfungen – Bilder, Skulpturen, Objekte etc. – in professionellem Umfeld öffentlich zu präsentieren. Ein Experiment, das ganz sicher seinen Reiz hat – für Schüler, Kunsterzieher, den Kunstverein und kunstinteressierte Torhaus-Besucher (nähere Informationen zu gegebener Zeit in der Tagespresse).

Ausschreibungstermin - 15.06.2012

 

 

Ausschreibungstermin

15. Juni 2012 

 für die Ausstellung

 "Junge urbane Kunst" (Nov./Dez. 2012)

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18.03. - 08.04.12 Alexander Dettmar

 

18. März – 8. April 2012

ALEXANDER DETTMAR

„Maler der Steine“

Welch ein Kontrast! Eben noch die feingliedrig gezeichneten Gebilde von Susanne Berger, nun die kraftvollen, intensiven, nicht selten derb anmutenden Ölbilder des Architektur-Malers Alexander Dettmar. Der 1953 in Freiburg geborene Künstler gilt als einer der bedeutendsten Plein-Air-Maler Deutschlands. Zu Fuß oder per Fahrrad macht er sich auf den Weg zu seinen Motiven, breitet die Leinwand nicht selten auf dem Straßenpflaster aus, um mit dem Motiv auch die Atmosphäre der Umwelt einzufangen. So hat er malend auf immer neuen Routen quer durch Deutschland zahllose Winkel seines Heimatlandes erkundet und festgehalten – mal, etwa im Mecklenburgischen, sich auf das Thema Backstein konzentrierend, dann wieder, so im thüringischen Raum, dem hellen Sandstein huldigend. Oft sind es Sakralbauten, die Dettmars Aufmerksamkeit erregen; in den letzten Jahren faszinieren ihn Synagogen. Seine Bilder waren bei zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen, z.B. im Leo Baeck-Institut in New York. 1995 wurde Dettmar mit dem Ernst Barlach-Preis ausgezeichnet.

24.01. - 12.02.12 Susanne Berger

 

 

24. Januar – 12. Februar 2012

SUSANNE BERGER

Zeichnungen/Illustrationen

„Lang und länger, gerade, kurvig, eckig, fröhlich, erzählerisch, dick und dünn … fließt eine Linie aus meinem Bleistift. Wird zu Dingen, Menschen, Tieren, zu Wasser, zu  Luft, zu Erde … zu Momenten, zu Geschichten. Von Gedanken, kurzen Augenblicken, zu Strichen, zu Flächen, zu Farben. Aus Alltäglichem etwas Seltsames zeichnen, ist meine Lust.“ Zitat Susanne Berger. Die 1965 in Eutin geborene und in Elmshorn lebende Zeichnerin eröffnet den Ausstellungsreigen 2012 im Torhaus. Das Domizil des Kunstvereins an der Krückau ist der Künstlerin bestens vertraut, finden hier doch seit einigen Jahren ihre beliebten Kinderkurse „Kunst probieren“ statt. Und auch Bilder der diplomierten Illustratorin (Studium an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg) waren hier zu sehen: fein gezeichnete Illustrationen zu den gemeinsam mit der Autorin Bengta Reich veröffentlichten „Fina und Freddy“-Büchern. Nun vermittelt Susanne Berger einen Einblick in ihr breit gefächertes zeichnerisches Schaffen, aus dem bereits Beispiele in Italien, Amerika und China zu sehen waren.

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