Geplante
Ausstellungen

Hier erhalten Sie einen Überblick über die nächsten geplanten Ausstellungen des Kunstverein Elmshorn.

Katharina Duwe
Zerbrechliche Welt
24.04.2026 bis 05.06.2026

Katharina Duwe ist eine deutsche zeitgenössische Bildende Künstlerin. Sie lebt und arbeitet in Hamburg. Die Malerin verwandelt urbane Räume in malerische Reflexionen unserer Zivilisation. Ihre großformatigen Werke verweben reale Architektur mit fiktiven Elementen – kaleidoskopisch, vielschichtig und tiefgründig. Es geht um das Spannungsfeld zwischen Natur und Stadt, zwischen Lebensraum  und Lebensbedrohung. Die kleinformatige Reihe „Lichtreflexe“ widmet sich der Kunstlichtwelt im nächtlichen Stadtraum. Die durch Stadtverkehr und Lichtwerbung erzeugten Lichtreflexe entwickeln im Bild ein Eigenleben, in dem der Farbraum unendliche Variationen möglich macht. Duwes Bilder sind geprägt von der Frage nach der menschlichen Existenz im Ringen zwischen Natur und Zivilisation.

Ihr Werk umfaßt einen Zeitraum von mehr als drei Jahrzehnten. Ihre Arbeiten sind in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten – u.a. Sparkassenverlag Stuttgart, Innenministerium Kiel, Kunsthalle Emden (Stiftung Henri und Eske Nannen), Sammlung Haspa, Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein, Investitionsbank Schleswig-Holstein, Sammlung Provinzial-Versicherungen Kiel, HSH Nordbank Hamburg, Kulturstiftung Stormarn, Sammlung Krefelder Kunstmuseen, Privatsammlung New York.

Vita

  • 1952
    Als Tochter des Künstlerpaares Harald Duwe und Heilwig Duwe-Ploog in Hamburg geboren, aufgewachsen in Großensee bei Hamburg
  • 1973 – 1977
    Studium der Kunstgeschichte und der Archäologie an Universität Hamburg
  • 1975 – 1983
    Kunststudium an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg
  • 1983
    Beginn freier künstlerischer Tätigkeit; Malaufenthalte in der Provence
  • 1986 – 1989
    Lehrauftrag an der Fachhochschule für Gestaltung, Hamburg
  • 1994- 1996
    Lehrauftrag an der Fachhochschule für Gestaltung, Hamburg
  • 1996-1997
    Professurvertretung an der Muthesius Hochschule, Kiel
  • 1999
    Gastaufenthalt in der »Villa Romana«, Florenz
  • 2003, 2008, 2017
    Dozentin an der Sommerakademie »Pentiment«, Hamburg
  • 2004
    Lehrauftrag an der HAW Hamburg, Fachbereich Gestaltung
  • 2006
    Erster Aufenthalt in New York
  • 2010
    Arbeitsaufenthalt in Frankreich
  • 2013
    Zweiter Aufenthalt in New York
  • 2022
    Dritter Aufenthalt in New York

Preise/Stipendien

  • 1986   Elysée-Preis Hamburg1991 1. Preis im Wettbewerb für einKirchenfenster in Kiel-Holtenau
  • 1995   Öffentlicher Auftrag für ein Kirchenfenster in Moorrege, Schleswig-Holstein
  • 1995   Stipendium der Landesbank SchleswigHolstein, Aufenthalt in Italien
  • 1997   Landesschaupreis BBK Schleswig-Holstein

       

 

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360° Panorama

Bismarckschule Elmshorn
13.06.2026 bis 27.06.2026

Ein Oberstufenkurs der Bismarckschule Elmshorn erfüllt sich mit der Ausstellung „Was Kunst menschlich macht – mich, die Gesellschaft, die Welt“ im Torhaus Elmshorn den Wunsch, eigene Werke öffentlich zu präsentieren. In Zeichnungen, Gemälden, Skulpturen und interaktiven Kunstwerken gehen die Schülerinnen und Schüler der Kraft und Wirkung von Kunst nach: Wie sie Gesellschaften, Sichtweisen, Kommunikation und Miteinander geprägt und verändert hat – und es noch heute tut. Und welchen Einfluss hat sie auf uns selbst? Die Werke des Kunstkurses laden die Betrachtenden zu einer abwechslungsreichen Zeitreise durch die Wirkungsgeschichte der Kunst ein und geben ihnen die Möglichkeit, sich selbst und die eigene Identität zu erkennen.

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Simone Distler
26.08.2026 bis 27.09.2026

Die in Sachsen-Anhalt lebende Simone Distler nutzt für ihre Malerei eine Mischtechnik auf Leinwand und Papier. Ihre Bilder sind Streifzüge des Denkens und Empfindens. Obgleich sie keine Abbilder von Landschaften malt, entstehen Assoziationen zur Natur. Strukturen, die malerische Geste und das Arbeiten mit überlagerten Farbschleiern stehen einander gegenüber oder greifen ineinander. Transparenz und Leichtigkeit wechseln mit Verdichtung und Schwere und alles scheint in Bewegung. Es gelingt ihr, Resonanzräume von geistig-seelischer Qualität zu schaffen, die eine überraschende Zwiesprache im Betrachter ermöglichen.

Vita

  • 1982   Geboren in Dettelbach am Main, Unterfranken
  • 1999 – 2002   Ausbildung zur bekleidungstechnischen Assistentin und Modeschneiderin
  • 2002 – 2008   Angestellt im Modevertrieb Authentic Style in Marktbreit
  • 2008 – 2009   Weiterbildung in der Haller Akademie der Künste, Schwäbisch Hall
  • 2009 – 2014   Studium Malerei bei Prof. Ute Pleuger an der HKD Burg Giebichenstein Halle
  • 2014   Diplom bei Prof. Ute Pleuger, Malerei
  • 2014 – 2016   Meisterschülerin von Prof. Ute Pleuger, Malerei

Auszeichnungen / Stipendien

  • 2026     Aufenthaltsstipendium Wilke-Atelier, Bremerhaven
  • 2022     Arbeitsstipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt und der Kloster Bergesche Stiftung
  • 2021      Stipendienprogramm Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst
  • 2020     Arbeitsstipendium des Landes Sachsen-Anhalt „Kultur ans Netz“, Artist in Residence, Kulturkollektiv Goetheschule e.V. Lauscha, Thüringen
  • 2019      Arbeitsstipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt und der Kloster Bergesche Stiftung
  • 2017      Katalogförderung der Ostdeutschen Sparkassen Stiftung, Signifikante Signaturen
  • 2016      Beteiligung am Ausstellungsprojekt „Metaphysical Spaces/Viewfinder“ in Seoul/Südkorea, bezuschusst von der Kunststiftung Sachsen-Anhalt
  • 2015      Stipendiatin der Graduiertenförderung der Kunsthochschule Burg Giebichenstein
  • 2014      Anerkennung der Stiftung der Saalesparkasse Halle

Tätig als freischaffende Künstlerin in Erdeborn.

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Reimer Wulf
11.10.2026 bis 01.11.2026

Fotograf Reimer Wulf, gebürtiger Elmshorner,
hat sich nach seiner Ausbildung in Hamburg
auf die gestaltende Luftbildfotografie mit dem Schwerpunkt
Architektur und Stadtlandschaft spezialisiert.
Neben den eher dokumentarischen Aufnahmen haben
seit einigen Jahren auch seine freien Arbeiten Priorität.

Wulf ist tätig für die großen Architekten,
die ebenso großen Zeitungen und Zeitschriften, Verlage und Bildagenturen
wie das Archiv für Kunst & Geschichte in Berlin, London und Paris,
oder den Deutschen Bundestag.
Für das Auswärtige Amt entstand eine Deutschlandausstellung,
die im EU-Ratsgebäude in Brüssel vom Außenminister präsentiert wurde.
Weitere Einzelausstellungen in Elmshorn, Kiel,
Hamburg (u.a. HH -Rotterdam) und Berlin,
Gruppenausstellungen u.a. in Edinburgh, Guggenh. New York, Washington.

Ebenso gefragt sind
die Reimer Wulf-Bildbände von
Elmshorn (2), SH (2), Hamburg (3), Rostock (2) – u.a. mit Walter Kempowski,
Berlin (4) – u.a. Reichstags-Band mit Norman Foster,
und Deutschland.

2013  Kulturpreis der Stadt Elmshorn
2015  Berufung in die Deutsche Gesellschaft für Photographie

 

 

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Anja Sieber
08.11.2026 bis 06.12.2026

Anja Sieber arbeitet mit Lidar-Scans und fotogrammetrischen Verfahren. Sie interessiert sich für den Moment, in dem aus vermessener Realität ein imaginäres Erinnerungsbild entsteht – zwischen Erfassung, Erfindung, Technik und Poesie. Ihre Bildwelten erweitern das visuelle Vokabular um ungewohnte Farbräume und Strukturen jenseits traditioneller Kategorien. Digitale Malerei, filmische Sequenzen und experimentelle Bildkompositionen verschmelzen zu einer dichten, sinnlich aufgeladenen Bildsprache. So entstehen Werke, die das Unsichtbare sichtbar machen – und dazu einladen, genauer hinzusehen.

Vita

  • Geboren: 1964, Offenbach am Main
  • Lebt und arbeitet in Hamburg
  • 2021 – heute: Erweiterung der künstlerischen Praxis in digitale Bildräume und Augmented Reality – Erforschung von Wahrnehmung und immersiven Räumen
  • 2019 – 2021: Ehrenamtliche Ko-Kuration im Projektraum, Entwicklung von Ausstellungsformaten, die Dialog zwischen Kunst und Publikum schaffen
  • 2008 – 2013: Studium der Malerei an der Akademie für Malerei Berlin. Abschluss als Meisterschülerin von Ute Wöllmann.
  • 2003 – heute: Kontinuierliche Arbeit an Sprache, Narration und Textstrukturen; Leitung eines Lektoratsservice, freie Lektorin und Ghostwriterin
  • 1998 – 2001: Auseinandersetzung mit digitalen Medien und Kommunikation – Analyse von Sichtbarkeit, Struktur und Wirkung von Inhalten
  • 1993 – 1998: Beschäftigung mit Film, Übersetzung und Wahrnehmung; Fokus auf kulturelle Narrationen und Bildsprache
  • 1992 – heute: Verlegerische Praxis und Publikationsprojekte – Schnittstellen zwischen Text und Kunst
  • 1991 – 1993: Redaktionelle und journalistische Tätigkeiten – Entwicklung von Storytelling und Medienverständnis
  • 1983 – 1990: Studium der Romanistik sowie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften – theoretische Grundlagen für Inszenierung, Sprache und Bild
  • 1985 – 1986: Studienaufenthalt in Lissabon: erste Rauminstallationen und malerische Arbeiten – Experimente mit Raum, Licht und Material.

 

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