Otto und Johanna Eglau
11.08.2013 bis 01.09.2013
Malerei / Grafik
„Die Strukturen, die ich hinter die Dinge setze, und die Linien, die meine Bilder halten, sind Zeichen des vergänglichen Lebens. Sie sind zufällig wie die Spur, die eine Welle im Sand hinterlässt, unscharf wie die Grenze zwischen Meer und Land, vergänglich wie das Leben einer Muschel, die ich in der Handhalte“, schrieb Otto Eglau 1979. Der 1917 in Berlin geborene Maler und Grafiker zählte zu den bekanntesten Künstlern im Nachkriegsdeutschland. Er lebte und arbeitete in Berlin und in Kampen auf Sylt, wo er 1988 auch starb. Eglau Studierte von 1947 bis 1956 an der HfBK Berlin, war Dozent (an der Technischen Hochschule Berlin) und Professor (Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg). Bekannt wurde der Künstler durch seine kühn abstrahierten Landschaftsbilder. – Seine Frau Johanna Eglau, eine gelernte Kostüm- und Bühnenbildnerin, war mit unterschiedlichen Drucktechniken vertraut und machte sich einen Namen als Grafikerin. Nach dem Tod ihres Mannes betrieb sie in Kampen auf Sylt ein Druck- und Grafikatelier.
Vita
Otto Eglau:
Einige Lebensdaten
1917 Geburt in Berlin-Karlshorst
1947 Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft; Studium an der Hochschule für Bildende Künste Berlin
1953 Dozent an der Technischen Universität Berlin am Lehrstuhl für Freies Malen und Zeichnen
1957 Preis der 1. Exposition Biennale Internationale De Gravure à Tokyo
1970 Auslandstipendium (Nepal) des Goethe Institut München
1981 Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
Ausstellung (Auswahl)
