Walter Herzog
Zeichnungen, Grafik
15.03.2006 bis 09.04.2006

Man hat ihn als den „Romantiker unter den deutschen Realisten“ bezeichnet. Der 1936 in Dresden geborenen und seit 1963 in Ost-Berlin lebende Radierkünstler und Zeichner Walter Herzog stellt seine meisterlichen filigranen Landschaftsbilder zum ersten Mal beim Kunstverein aus. Bis 1980 war Herzog in der ehemaligen DDR als Architekt tätig. Neben Landschaften bilden folglich Architekturmotive einen Schwerpunkt seines Künstlerischen Schaffens. Walter Herzogs Arbeiten waren bisher auf mehr als 180 Einzelausstellungen zu sehen: Ausstellungsbeteiligungen führten ihn u.a. nach Frankreich, Spanien, Belgien, Großbritannien, Russland, Japan und in die USA. Die Grafikmappen- und kassetten des Berliners sind mehr als ein Vierteljahrhundert begehrte Sammelobjekte.

„…Mir fällt nichts ein, mir fällt etwas auf. Ich radiere was ich sehe oder vielmehr was ich denke, was ich sehen sollte. Durch Geist, Auge und Hand gefiltert, gespiegelt und geformt, in niemandes Auftrag
als dem Innewohnenden. Staunen und Sehnsucht muß immer im Spiel sein. Im Winter radiere ich den Sommer, im Gebirge das Meer. Den Meistern nacheifernd,  Vergängliches festhaltend, Schönes bewahren und erzeugen.“

Kurze Chronik Walter Herzog

  • 1936 In Dresden geboren und aufgewachsen; Zeichenkurse bei Etha Richter; Maurerlehre; Architekturstudium in Görlitz (Fachschule) und Dresden (Technische Hochschule), Malerei und Graphik bei Prof. Georg Nerlich;
  • 1959-63 gegenstandslose Malerei und Zeichnung; Bauten in Berlin-Zentrum und Karlshorst
  • 1967 Promotion
  • 1971 erste Radierungen
  • 1974 Mitglied im VBK/DDR (Verband Bildender Künstler)
  • Seit 1980 ausschließlich als freischaffender Radierer in Berlin-Mitte tätig

Ausstellunsdauer

15.03.2006 bis 09.04.2006

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Malerei / Arbeiten auf Papier