Alexander Kolde
Malerei / Grafik
21.01.2009 bis 08.02.2009

Mit einem nahezu vergessenen Spät-Expressionisten startet der Kunstverein Elmshorn in das Ausstellungsjahr 2009. Alexander Kolde, geboren 1886 in Neuhaldensleben bei Magdeburg, gestorben 1963 in Flensburg, wuchs in Ostpreußen auf und begann seine künstlerische Ausbildung 1906 an der Berliner Akademie, die damals von Anton von Werner geleitet wurde. Über München, wo er bei Angelo Jank studierte, und wiederum Berlin (dort war er Schüler von Lovis Corinth), kehrte Kolde nach Königsberg zurück. Nach dem Ersten Weltkrieg gründete er 1918 die Künstlervereinigung „Der Ring“, die der modernen Malerei in Ostpreußen den Weg ebnete. Nach der Nazizeit, in der seine Ausstellungen verboten wurden, verschlug es den Künstler nach Flensburg. Ein Großteil seines bis dahin entstandenen Werkes, u. a. 500 Ölgemälde, war verloren. In seinen 18 Flensburger Jahren schuf Alexander Kolde noch einmal zahlreiche Bilder, die bei Ausstellungen in vielen Städten in der Bundesrepublik zu sehen waren.

 

Vita

geboren in Neuhaldensleben bei Magdeburg Beginn des Studiums an der Akademie in Berlin und München Studium an der Akademie in Königsberg Schüler von Lovis Corinth in Berlin Soldat Weitere Studien an der Akademie Königsberg Gründet Kolde die Künstlervereinigung „Der Ring“ in Königsberg Aufenthalte in New York und kurze Studienreisen in die Schweiz und nach Frankreich Freischaffender Künstler Umzug nach Graudenz Fortsetzung der künstlerischen Arbeit in Flensburg Sendet der NDR eine Reportage über das „Flensburger Atelier“

NDR Fernsehen aus Hamburg besucht den Künstler, gestorben in Flensburg.

Ausstellunsdauer

21.01.2009 bis 08.02.2009

Downloads