Andreas Bausch
Einbildungen
21.03.2007 bis 15.04.2007

Eine Familie, drei Künstler – Vater und zwei Söhne. Der in der Nazi-Zeit zu Ruhm und Ansehen gekommene und von Alfred Rosenberg gezielt geförderte Wilhelm Petersen (1900- 1987) zollte wie kaum ein anderer Künstler dem Germanentum Tribut und entsprach mit seinen Bildern von Friesinnen ganz dem Ideal nationalsozialistischer Kunstvorstellungen. Von 1939 bis 1945 war er ein Soldat und Kriegsberichterstatter in der Waffen-SS. Nach dem Kriege zeichnete er die „Mecki“- Figur für die „Hörzu“. Seinen altmeisterlich ausgeführten Bildern werden Arbeiten der Söhne gegenübergestellt. Der 1947 geborene Hans-Christian Petersen absolvierte zunächst ein Privatstudium bei seinem Vater und studierte dann an der Ausländeruniversität Florenz. Seit 1974 ist er freiberuflich als Maler, Grafiker und Galerist in Esens ansässig. Anders Petersen, Jahrgang 1959, erhielt seine künstlerische Ausbildung im Fach Freie Kunst von 1986-1991 an der Muthesius-Hochschule in Kiel. Mit seinen Montagen und seriellen Unikaten hat der jüngste Petersen die Kunst am weitesten vorangebracht und der Grafik neue Wege erschlossen.

 

Ausstellunsdauer

21.03.2007 bis 15.04.2007

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