Friedel Anderson
Einbildungen
02.09.2007 bis 30.09.2007

Elmshorn hat eine ganz besondere Bedeutung für Friedel Anderson. Hier, beim Kunstverein im Torhaus, konnte er sich 1989 als junger Künstler mit seiner ersten Einzelausstellung bewähren. Nun kommt er wieder, inzwischen ein gereifter Künstler von Rang und Namen.

Vielfach ausgezeichnet und mit zahlreichen Ausstellungen gefeiert, gehört der 1954 in Oberhausen geborene und in Itzehoe – wo er heute noch lebt – aufgewachsene Maler und Grafiker zu den renommiertesten Vertretern des Realismus in Norddeutschland. Anderson studierte Kunstgeschichte an der Universität in Göttingen (1974-1977), von 19/8 bis 1984 folgte ein Studium der Malerei an der Gesamthochschule Kassel, wo er sich das Rüstzeug als realistischer Maler bei einem der großen Meister des Faches, bei Manfred Bluth, holte.

Konzentrierte sich Anderson bei seiner Arbeit zunächst auf den Themenbereich „Innenräume“ (Zementfabrik Alsen-Breitenburg), rückten im Laufe der Jahre verstärkt Landschaften, Stadtbilder, Stillleben, Portraits und Figurenbilder in den Vordergrund.

 

Vita

Der 1954 in Oberhausen geborene Maler und Grafiker Friedel Anderson faszinieren in jedem Pinselstrich! Rasch und spontan, immer in der Natur, entstehen Bilder, die magisch sind. In seinen Stillleben von gedeckten Tischen, Architekturansichten, Innenräumen, Interieurs, Landschaften, Porträts erinnernd an Adolf Menzel, ist das wichtigste Element das Licht, das in Spiegelungen, Reflektionen, Wetterphänomenen oder Schatten immer wieder auftaucht. Er machte zahlreiche Studienreisen durch Europa und Afrika, bei denen er das Leben der Städte und Küsten malerisch einfing.

Friedel Anderson ist ein der großen Tradition verpflichtender Maler, der in seinem kunstgeschichtlichen Studium von 1974 bis 1977 an der Universität Göttingen die Theorie der alten Meister und der der Moderne studierte und wie ein Schwamm aufsaugte, ehe er von 1978 bis 1984 Malerei an der Gesamthochschule Kassel bei Manfred Bluth studierte und so sein wissenschaftliches Kenntnis zum Einsatz bringen konnte. Bereits 1989 wurde Friedel Anderson mit dem Kulturförderpreis des Kreises Steinburg ausgezeichnet. Von 1993 bis 1994 unterrichtete Friedel Anderson an der Fachhochschule in Hamburg. Den Kulturpreis der Studien- und Fördergesellschaft im Kulturring der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft erhielt Anderson 1994, ein Jahr später ein Stipendium der Kunststiftung Landesbank Schleswig-Holstein. Seit 2009 ist er Mitglied an der Freien Akademie der Künste in Hamburg. 2011 erhielt er den Verdienstorden des Landes Schleswig-Holstein. Er ist Mitglied der Malergruppe der Norddeutschen Realisten. Sein gesamtes grafisches Werk befindet sich in der Sammlung des Landesmuseums Schloss Gottorf. Friedel Anderson lebt und arbeitet in Itzehoe/Holstein.

Ausstellunsdauer

02.09.2007 bis 30.09.2007

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