Karl Fettweis

16.02.2014 bis 09.03.2014

Malerei

„Maler zwischen Ratio und Musikalität“, „Ein Künstler träumt in Weiß“, „Geheimnisvolle Welten in Beton“ – das waren Schlagzeilen mit denen die Presse in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts die Bilder von Karl Fettweis ins Licht rückte. Der 1933 in Duisburg geborene Künstler war ein „Seiteneinsteiger“, ein Autodidakt, dem es in kürzester Zeit gelang, in die erste Riege der norddeutschen Künstler aufzusteigen. Bevor er in die Nähe von Kiel zog – wo er 2006 starb – war Fettweis „ein Mensch vom Bau“, wie er es einmal ausdrückte, arbeitete als Zimmermann und Maurer. Doch mit Macht zog es ihn zur Kunst; er wurde Schüler von Carl Lambertz und machte sich als 1978 als Maler und Grafiker selbstständig. In seiner Funktion als Landesgeschäftsführer des Schleswig-Holsteinischen Künstlerbundes und langjähriger Leiter des „Brunwicker Pavillons“ in Kiel ebnete er jungen Künstlerkollegen den Weg in die Öffentlichkeit.

 

Biografie

Karl Fettweis wurde 1933 in Duisburg geboren.
Autodidaktische Studien und die Begegnung mit dem Schleswig-Holsteinischen Maler Carl Lamberz führten ihn an die Bildkunst heran.
Er erkannte die Wichtigkeit der Malerei für sich, gab 1977 seinen damals ausgeübten Beruf auf und arbeitete ab dato als freischaffender Künstler.
1980 und 1991 erhielt er Stipendien des Landes Schleswig-Holstein für Arbeitsaufenthalte in der Villa Romana in Florenz, Italien.
Nach 1991 erfolgten mehrere Einladungen als Gastkünstler in der Villa Romana, Florenz, sowie weitere Arbeitsaufenthalte in Montorotondo und Volterra.
Seit 1975 gab es Einzelausstellungen in Musseen und Galerien in ganz Deutschland.
Von 1978 bis 2000 war Karl Fettweis, Geschäftsführer des Bundesverband Bildener Künstler, Landesverband Schleswig-Holstein in Kiel.
1995 wurde Karl Fettweis für seine Engagement für Kunst- und Kultur im Lande mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

Am 22. August 2006 verstarb Karl Fettweis.

 

Ausstellunsdauer

16.02.2014 bis 09.03.2014