Walter Eisler

11.05.2014 bis 01.06.2014

Malerei

„…in der Spannbreite zwischen nüchternem Registrieren und sinnlicher Durchdringung, zwischen unverstellter Anschaulichkeit und symbolischer Verschlüsselung, zwischen Leben und Tod., Gewalt und Zärtlichkeit“ sieht ein Neugier erweckender Katalogtext die Kunst von Walter Eisler angesiedelt. Der 1954 in Leipzig geborene Maler und Grafiker studierte dort von 1978 – 1982 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Volker Selzmann und Wolfgang Peuker. Sein Diplom erhielt er in der Fachklasse für Malerei bei seinem Vater Bernhard Heisig, in dessen Atelier er einige Zeit arbeitete. Von 1982 bis 1984 war Eisler an der Erstellung des Panoramagemäldes „Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“ von Werner Tübke beteiligt. Seit 1984 ist er freiberuflich tätig. „2009 zog er nach Hamburg.

 

Walter Eisler – Leben

Walter Eisler war der Sohn von Bernhard Heisig und Bruder von Johannes Heisig. Angesichts der Dominanz seines Vaters Bernhard Heisig nahm Walter Eisler in den 1980er Jahren den Familiennamen seiner Mutter Brunhilde Eisler an.[2] Eisler begann zunächst ein Studium der Verfahrenstechnik an der TH Merseburg, das er aber abbrach. Von 1976 bis 1978 arbeitete er im Atelier seines Vaters mit. Von 1978 bis 1982 studierte er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei seinem Vater und bei Volker Stelzmann. Nach dem Studium arbeitete er an dem Monumentalgemälde „Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“ von Werner Tübke in Bad Frankenhausen mit. Seit 1984 war er als freiberuflicher Maler tätig.

Studienreisen führten ihn nach Italien, England, Tunesien und mehrfach in die USA.

Eisler lebte und arbeitete bis Anfang 2014 in Hamburg, dann in Leipzig.

 

 

Ausstellunsdauer

11.05.2014 bis 01.06.2014